Geschichte der Rekowagen

Im Oktober 1959 wurden die ersten Rekotriebwagen an die BVG-Ost (BVB) ausgeliefert. Sie kamen aus dem VEB Waggonbau Gotha, die ersten Wagen aus dem RAW Schöneweide konnten erst zum Jahresende ausgeliefert werden. Der neue Fahrzeugtyp wurde umgangreich erprobt und es mussten auch die Fahrer ausgebildet werden, da der Fahrschalter nicht mit einer Kurbel sondern mit einem Lenkrad vom PKW Wartburg bedient wird, so dass im Januar 1960 auf der Linie 49 der erste Einsatz erfolgte.

Die folgenden Bilder geben einen Einblick in die vorhergehenden Entwicklungen, die später zum bekannten Rekowagen führten.

Seitenansicht RekobeiwagenDer T24U Spitzname „Schweinebuchte“. Die Wagen wurden in Hennigsdorf (30 Wagen) und bei LOWA Johannisthal (45 Wagen) 1953 hergestellt. Sie waren beim Fahr- und Wekstattpersonal nicht beliebt. Alle Wagen sind in Reko Wagen umgebaut worden.

Foto: Sammlung DVN

Seitenansicht RekobeiwagenDer T24/56 Spitzname „Ochsenkopf“. Der Wagen wurde in der Bw Treptow gebaut und hatte schon ein Schaltrad für die Bedienung des Fahrschalters.

Foto: S. Wiese

Seitenansicht RekobeiwagenVersuchsweise für die Serienproduktion von Reko Wagen nach der Gotha Bauform hat das RAW Schöneweide zwei Schweinebuchten Nr. 5791 u .5919 mit Türschließanlage, Kleinspannung, Fahrerkabine, Schafenbergkupplung, Schienenbremse und Alu-Zierleisten zur optischen Aufwertung ausgerüstet.

Foto: S. Wiese